Beiträge zum Tag „google“

Google veröffentlicht neues API

29. September 2009

Google, die allseits bekannte Suchmaschine des US-Unternehmens Google Inc., hat sich mit Marktanteilen von über 80 Prozent aller weltweiten Suchanfragen mittlerweile zum Weltmarktführer aller Suchmaschinen aufgeschwungen. Die Geschwindigkeit, in welcher diese Entwicklung stattfand, ist durchaus beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Seite erst 1998 als Testversion online ging. Die Oberfläche der Google-Suchmaschine hat sich im Laufe der Jahre nur geringfügig verändert, die Nutzer wissen diese Beständigkeit zu schätzen. Durch den überaus großen Erfolg von Google konnte das Unternehmen zahlreiche weitere Softwarelösungen finanzieren. Diese sind über die Suchmaschinen-Seite von Google erreichbar.

Google zeichnet sich vor allem durch Innovation und Zukunftsdenken aus. Nun hat der Branchenprimus einen nächsten Schritt unternommen, der es ermöglicht, die Google-eigenen Systeme für den Datenaustausch mit Lösungen von Drittanbietern fit zu machen. Google hat dafür ein so genanntes Application Programming Interface, kurz API genannt, veröffentlicht.

API im Allgemeinen ist eine Schnittstelle, welche von einem Softwaresystem anderen Programmen zur System-Anbindung bereit gestellt wird. Eine solche Schnittstelle ermöglicht unter anderem den Zugriff auf Datenbanken und Hardware, darüber hinaus vereinfacht sie das Erstellen von Komponenten der grafischen Benutzeroberfläche. Viele Internetdienste stellen mittlerweile APIs zur Verfügung.

Die neue Programmierschnittstelle, die Google kürzlich veröffentlich hat, ist unter anderem dazu gedacht, aus Drittsystemen Google Sites zu erstellen beziehungsweise zu editieren. Damit ist es externen Systemen, wie Lotus Notes oder Sharepoint, möglich, Google-Seiten zu bearbeiten und Daten auszutauschen. Praktiziert wird dies via Google Data Protocol. Sollten im CRM neue Leads erfasst werden, könnten Google Sites dadurch automatisch aktualisiert werden. Im Google Enterprise Blog wurde beschrieben, wie Websites aus Google Sites exportiert, offline aktualisiert und automatisch neu aufgeschaltet werden können. Das neueste Google-AIP unterstützt durch Standardprotokolle Basisfunktionen wie Authentifizierung und Abfragen – genau wie übrigen 16 Programmierschnittstellen. Vor kurzem wurden bereits aus diesem API basierende Applikationen, vorgestellt. Als Beispiel sei eine Open-Source-Anwendung für den Import und Export von Google-Code genannt.

Googles Android

13. Dezember 2007

Google AndroidMit “Android” stellte Google Anfang November das lange angekündigte Google-Phone (G-Phone) vor.

„Android“ stellt allerdings nicht einfach nur ein weiteres Handy-Modell mit fortschrittlichem Design dar, sondern ist eine Software-Plattform, auf der eine innovative Software-Architektur entwickelt werden soll, die mit offenen Standards arbeitet.

Google tritt dabei als Mitglied eines Konsortiums mit dem Namen “Open Handset Alliance” auf, zu dem neben dem Suchmaschinen-Marktführer auch Netzbetreiber, Softwareentwickler, Diensteanbieter, Handyhersteller wie HTC, LG, Motorola und Samsung und Chip-Produzenten (Intel, Texas Instruments, Qualcomm und Broadcom) gehören. T-Mobile, Telefonica, Telecom Italia, China Mobile, Sprint Nextel und T-Mobile USA sind als Telekommunikationsunternehmen ins Konsortium eingebunden. Als Skype-Anbieter gehört auch eBay mit zur Entwickler-Allianz.

Das von der Plattform zu schaffende Open-Source-System soll auf Linux und Java aufbauen und umfasst die Ebenen Betriebssystem, Interface und Anwendungen. Ein Software Development Kit (SDK) soll in Kürze zur Verfügung stellen. Ziel der Plattform ist eine schnellere und kostengünstigere Handy-Entwicklung: In der zweiten Jahreshälfte 2008 sollen die ersten Modelle in den Handel kommen.

Der neue von der Allianz zu entwickelnde Standard soll neue Anwendungen für Mobiltelefone und das Internet ermöglichen und innovativen Diensten einen schnelleren Zugang zum Handy verschaffen. Die Produktvielfalt wird sich nach Google-CEO Eric Schmidt erheblich vergrößern und die erweiterte Mobilfunktechnik Milliarden neuen Nutzern zur Verfügung stehen. So hoffen auch die teilnehmenden Netzbetreiber auf eine bessere Netzauslastung durch die offenen Standards, die zunehmende Anzahl an Diensten und die Absenkung der Handy-Kosten. Telekom-Chef René Obermann sieht in der Entwicklungs-Plattform eine Chance, das mobile Internet zu einem Massenmarkt zu entwickeln und plant für 2008, in Europa und in den Vereinigten Staaten eigene Dienste auf Android einzuführen.

Zur Realisierung dieser Vision soll die Open Handset Alliance dazu beitragen, das Mobiltelefon und die Softwareentwickler von den proprietären Standards unabhängig zu machen, mit denen die zurzeit marktbeherrschenden Handyhersteller, Netzwerkbetreiber und Diensteanbieter ihre Kontrolle ausüben. Allerdings nehmen auch viele Branchengrößen nicht mit am Konsortium teil: der Handyhersteller Nokia, die US-Netzbetreiber AT&T und Verzion und auch Vodafone halten noch Distanz.

Die Android-Plattform soll in Konkurrenz zu den führenden Mobilbetriebssystemen von Microsoft, RIM, Palm und Symbian Entwicklungsprodukte abliefern. Auch andere offene Systeme, wie OpenMoko im Bereich Smartphones, arbeiten an einem vergleichbaren Ziel.

 Weitere Informationen unter: http://code.google.com/android/

Hier gibt es noch interessante Videos zu dem Thema Google Android:
  

Joachim Weber
GEDYS IntraWare


CRM für Lotus Notes.
Unternehmen | Impressum | Bookmark | International Sites  CRM in Germany