Monatsarchiv für September 2009

Lotus Notes schlampt bei JavaScript in RSS-Feeds

Mittwoch, den 30. September 2009

Manchmal passiert es, dass man sich eine potenziell schädigende Datei versehentlich beim Surfen durch ein JavaScript einfängt. Normalerweise sollte der Virenscanner das merken. Tut er es nicht und man speichert die Datei nun lokal ab und öffnet sie dann dummerweise später in einem Browser (z.B. mit dem Internet Explorer), passiert Folgendes: Da das Script lokal abgespeichert wurde und nun lokal geöffnet wird, greifen hier die Sicherheitseinstellungen der lokalen Sicherheitszone. Da lokal abgespeicherte Dateien normalerweise keine großen Sicherheitseinstellungen benötigen, haben sie hier freie Hand.

Das bedeutet, dass das bösartige Script nun beinahe alles darf. Es kann beliebige Dateien lesen, kopieren und wenn es dafür gemacht wurde, kann es sogar ein komplettes Spionageprogramm aus dem Internet downloaden und auch ausführen. Der Benutzer bekommt von all dem nichts mit. Und genau das passiert mit Lotus Notes, denn der hat einen eingebauten RSS-Feed-Reader. Und genau dieser speichert unter anderem JavaScripts lokal ab. Das Sicherheitsloch, welches man sich so eingehandelt hat, ist groß.

Die Schweizer Firma Scip hatte bereits im April IBM über das Problem aufgeklärt. Als dann Nachfragen an IBM rausgeschickt wurden, hat IBM einfach nicht mehr reagiert. Kurzerhand entschied sich dann Scip das vorhandene Problem zu veröffentlichen. Nachlesen kann man diese Beschreibung unter anderem auch auf einer Sicherheits-Mailingliste. Kurze Zeit später reagiert IBM und bestätigt das Problem, welches sich in den Standardkonfigurationen von IBM Lotus Notes 8x. festsetzte. Natürlich gibt es einen Patch um das Problem zu fixen, der ist jedoch nicht im Netz auffindbar, sondern man muss, um diesen zu erhalten, einen Service Request beim Support von IBM einreichen. Gut ist, dass das Problem in der neuen Version 8.5.1 behoben sein soll, doch bisher wusste man nicht mit Sicherheit wann man die neue Version zu erwarten hat. Nach neusten Ergebnissen jedoch ist der Termin jetzt sicher. Auf der Notes/Domino Fix List wird man ab Oktober die neuste Version erhalten können.

Google veröffentlicht neues API

Dienstag, den 29. September 2009

Google, die allseits bekannte Suchmaschine des US-Unternehmens Google Inc., hat sich mit Marktanteilen von über 80 Prozent aller weltweiten Suchanfragen mittlerweile zum Weltmarktführer aller Suchmaschinen aufgeschwungen. Die Geschwindigkeit, in welcher diese Entwicklung stattfand, ist durchaus beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Seite erst 1998 als Testversion online ging. Die Oberfläche der Google-Suchmaschine hat sich im Laufe der Jahre nur geringfügig verändert, die Nutzer wissen diese Beständigkeit zu schätzen. Durch den überaus großen Erfolg von Google konnte das Unternehmen zahlreiche weitere Softwarelösungen finanzieren. Diese sind über die Suchmaschinen-Seite von Google erreichbar.

Google zeichnet sich vor allem durch Innovation und Zukunftsdenken aus. Nun hat der Branchenprimus einen nächsten Schritt unternommen, der es ermöglicht, die Google-eigenen Systeme für den Datenaustausch mit Lösungen von Drittanbietern fit zu machen. Google hat dafür ein so genanntes Application Programming Interface, kurz API genannt, veröffentlicht.

API im Allgemeinen ist eine Schnittstelle, welche von einem Softwaresystem anderen Programmen zur System-Anbindung bereit gestellt wird. Eine solche Schnittstelle ermöglicht unter anderem den Zugriff auf Datenbanken und Hardware, darüber hinaus vereinfacht sie das Erstellen von Komponenten der grafischen Benutzeroberfläche. Viele Internetdienste stellen mittlerweile APIs zur Verfügung.

Die neue Programmierschnittstelle, die Google kürzlich veröffentlich hat, ist unter anderem dazu gedacht, aus Drittsystemen Google Sites zu erstellen beziehungsweise zu editieren. Damit ist es externen Systemen, wie Lotus Notes oder Sharepoint, möglich, Google-Seiten zu bearbeiten und Daten auszutauschen. Praktiziert wird dies via Google Data Protocol. Sollten im CRM neue Leads erfasst werden, könnten Google Sites dadurch automatisch aktualisiert werden. Im Google Enterprise Blog wurde beschrieben, wie Websites aus Google Sites exportiert, offline aktualisiert und automatisch neu aufgeschaltet werden können. Das neueste Google-AIP unterstützt durch Standardprotokolle Basisfunktionen wie Authentifizierung und Abfragen – genau wie übrigen 16 Programmierschnittstellen. Vor kurzem wurden bereits aus diesem API basierende Applikationen, vorgestellt. Als Beispiel sei eine Open-Source-Anwendung für den Import und Export von Google-Code genannt.

Der wichtigste Trend für Contact Center ist das Internet- Protokoll

Dienstag, den 22. September 2009

Für jedes Unternehmen ist der problemlose und enge Kontakt mit den eigenen Kunden nicht nur eine Herausforderung, er ist ein absolutes „Muss“, um in der heutigen Zeit bestehen zu können. Modernste Informations- und Telekommunikationstechnologien sind Voraussetzungen, um einen wichtigen Beitrag zur Kundengewinnung oder zur Kundenbindung leisten zu können.

Der Kunde erhält vielfältige Kontaktmöglichkeiten, die sowohl über das Telefon, das Telefax oder aber auch über eine Email erfolgen können und im Contact Center nach klaren Mustern verteilt und weiter geleitet werden.

Die nötige Konsolidierung, sowie die Integration aller Kommunikationskanäle müssen hier koordiniert werden. Da für den Datenaustausch Netzwerkprotokolle benötigt werden, zählt das Internetprotokoll (IP) zu den Wichtigsten. Alleine die IP- Adresse reicht jedoch nicht aus, um eine Adressierung zu ermöglichen, da das Internet aus sehr vielen und unterschiedlichen Netzen besteht, die so genannten Subnetze.

Nur mit Hilfe einer Subnetzmaske, welche die IP-Adresse in eine Netzwerknummer und in die richtige Hostnummer aufteilt, ist eine korrekte Adressierung überhaupt erst möglich.

Die Up- und Downstreams, die erst im Zuge der DSL- Anschlüsse über die nötige Kapazität verfügen, sorgen für einen reibungslosen Datenaustausch per Internetprotokoll. Im Hinblick auf die implementierte Technologie, scheint eine sorgsame Kontrolle von Nöten, wobei die Nutzung aller Möglichkeiten eine Verbesserung bedeutet, Kosten einspart, die Flexibilität erhöht und auch zukünftige Expansionen möglich machen kann. Das Ziel, so sagt Martin Dove, muss es sein, global standardisierten Services mit Hilfe von Speicher- und Netzwerktechnologien, IT- Infrastrukturen und Sicherheit, Managed Services und Applications zu erreichen, um es den Unternehmen zu ermöglichen, eine deutliche Verbesserung bei der Planung, dem Aufbau, der Konzeption und dem Management zu erreichen. Das Hauptaugenmerk liegt, laut Aussage der befragten Contact Center, im Bereich des Internetprotokolls. Mit Hilfe einer vereinfachten Technologieinfrastruktur lässt sich der Kundenservice verbessern und interne Prozesse rationalisieren, wobei die sensiblen und hochwertigen Daten der Kunden weiterhin verbessert werden können.

Die Koordination und Delegation aller Aufgaben war noch vor zehn Jahren im Ablauf eines Unternehmens so gut wie nicht integriert, heute jedoch werden bereits ca. 65% der Technologien eingesetzt und ermöglicht es so, den gemeinsamen Kundenservice über die verschiedensten Kommunikationskanäle zu optimieren.

Günstiges Holzspielzeug

Donnerstag, den 17. September 2009

Holzspielzeug – ein jahrelanger Begleiter guter Entwicklung

Schon direkt zur Geburt bekommen viele Kinder das eine oder andere Holzspielzeug geschenkt. Anfangs scheint das Neugeborene noch überhaupt nichts damit anfangen zu können, aber schon bald wird es damit beginnen, nach den Holzspielwaren zu greifen, und diese auch zu begreifen. Und diese einfachen Griff- und Halteversuche sind nicht nur für die motorische Entwicklung der Kinder unerlässlich. Im Gegensatz dazu helfen die Spielwaren auch dabei, die Hand-Augen-Koordination zu entwickeln. Denn es ist alles andere als selbstverständlich, dass man mit der Hand millimetergenau einen Gegenstand berühren und ergreifen kann, den man sieht. All die nötigen Bewegungen und Denkvorgänge müssen erst mühsam erlernt werden. Und das innerhalb der ersten Lebensmonate. Den ganzen Beitrag lesen »

IBM startet Webmail-Dienst LotusLive iNotes

Freitag, den 11. September 2009

IBM startet eine Offensive auf Gmail, Hotmail, GMX und Co. Für drei Dollar im Monat will IBM mit einem eigenen Web-Mail-Dienst bei den Usern punkten und veröffentlicht den webbasierten E-Mail-Dienst LotusLive iNotes.

Dieser neu aufgebaute Web-Mail-Service setzt in technischer Hinsicht auf eine Software der von IBM in diesem Jahr gekauften Hongkonger Firma Outblaze. Dies bedeutet, dass es technisch keine Parallelen zum IBM-Klassiker Lotus Notes gibt. LotusLive iNotes soll einfach, flexibel und sicher sein.

LotusLive iNotes bietet als neuer Dienst Zugriff auf alle wichtigen Messaging-Features, wie E-Mail-Postfach, Kalender sowie Adressen in einem Browser Fenster an, die bis dahin nur in Desktop-Software verfügbar waren. Zu einer webbasierten Schnittstelle unterstützen zusätzlich alle Web-E-Mail-Accounts Funktionen für POP, SMTP mit Authentifizierung und IMAP. Damit lässt sich auch eine lokale Anwendung wie beispielsweise Outlook nutzen. Allerdings soll dies die Ausnahme sein, IBM sieht diese Anwendung eher für Mitarbeiter, die nur wenige Mails verwenden. Der Dienst verfügt über alle erforderlichen, jedoch keine überflüssigen, Features. Die E-Mail-Verwaltung soll vereinfacht werden und trotzdem werden stabile und flexible Services geboten.

Die Frage, die sich IBM nur stellen muss, ist, ob viele Kunden mit diesem neuen Dienst gewonnen werden können. Denn für LotusLive iNotes soll jeder Nutzer monatlich einen Betrag von drei Dollar bezahlen. Allerdings bekommt der Nutzer für diese drei Dollar gerade mal ein Gigabyte Speicherplatz. Die Konkurrenz-Anbieter wie Google Mail (Gmail) oder auch Yahoo Mail bieten sehr viel mehr Speichervolumen an, und zwar kostenlos. Nach Studien von ComScore nutzen weltweit bereits mehr als 113 Millionen Menschen den kostenlosen E-Mail-Dienst von Google. Laut Angaben von IBM Lotusphere 01/2006 kann zum Vergleich angegeben werden, dass die gebührenpflichtige Firmen-E-Mail-Lösung Lotus Notes von mehr als 128 Millionen Anwendern weltweit genutzt wird.

Wie alle anderen LotusLive-Angebote auch, lässt sich das neue Paket ausschließlich über den IBM-Vertrieb buchen. Jedoch bekommen Interessenten eine kostenlose 30-Tage-Testversion mit 25 Postfächern zur Verfügung gestellt.

CRM: Gute Kundenbeziehungen brauchen fundierte Entscheidungsgrundlagen

Freitag, den 11. September 2009

Die Kundenbeziehungen eines Unternehmens sind heute wichtiger denn je und aus diesem Grund ist auch ganz klar, dass entsprechende Lösungen wichtiger denn je geworden sind.

CRM – Customer Relationship Management – ist die Lösung für die Unternehmen.

Ein CRM ermöglicht es den Unternehmen, eine gewisse Transparenz in die einzelnen Kunden zu bringen, so dass der Kunde mit den jeweiligen Unternehmensprozessen sozusagen angezeigt wird.

Und genau diese Transparenz des Kunden ist die Grundlage für eine erfolgreiche und effiziente Kundenbeziehungspflege, da auf diesem Wissen über den Kunden die dauerhafte Beziehung aufgebaut wird. Der Kunde wird sozusagen mittels CRM in einer 360-Grad-Sicht betrachtet und diese Informationen dienen den entsprechenden Abteilungen innerhalb des Unternehmens als Grundlage für den Kundenkontakt.

So können mittels CRM aktuelle Tätigkeiten, sprich laufende Angebote oder Aufträge, genau gesichtet werden, jedoch auch vergangene Aufträge werden aufgrund der Transparenz zu Grunde gelegt, wenn beispielsweise ein neues Angebot erstellt wird. Auch Kontakte, die man mit dem Kunden hatte, sei es in Form von Telefonaten oder als Schriftverkehr, werden in dem CRM gespeichert und als Information in der entsprechenden Abteilung angezeigt.

Die Aktivitäten mit jedem einzelnen Kunden können im Unternehmen, das CRM einsetzt, ausgewertet werden, so dass für die Kundenbeziehungen fundierte Entscheidungsgrundlagen vorhanden sind. Denn Vertrieb und Marketing sind für ein Unternehmen wichtige Abteilungen, die, wenn sie auf fundierten Grundlagen aufbauen, einen großen Beitrag für den Unternehmenserfolg beitragen.

Da CRM-Systeme ständig weiter entwickelt werden, werden mittlerweile auch Lösungen angeboten, die auch außerhalb des Unternehmens, beispielsweise für die Außendienstmitarbeiter, zur Verfügung stehen. Dadurch können diese auch die Informationen über den jeweiligen Kunden nutzen, die sie beispielsweise für ein fundiertes Kundengespräch benötigen.

Die Unternehmen haben mit einem CRM-System auch die Möglichkeit, neben den Analysen und Auswertungen, auch gewisse Prozesse miteinander zu vergleichen, so dass verschiedene Aktivitäten mit den Kunden ins Verhältnis gesetzt werden können. Ein CRM bietet eine Kundenansicht, die dem Unternehmen wichtige Antworten auf die Kundenbeziehung gibt.


CRM für Lotus Notes.
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